Workist ist ein Softwareunternehmen aus Berlin, das KI-Agenten für den Vertriebsinnendienst von Herstellern und Großhändlern entwickelt. Die KI-Agenten von Workist verarbeiten eingehende Bestellungen, Anfragen und Leistungsverzeichnisse vom Posteingang bis ins ERP-System des Kunden, etwa SAP, Microsoft Dynamics oder Sage. Unklare Fälle legen sie Mitarbeitenden zur Prüfung vor, bevor Daten übernommen werden.
Workist gehört zum Segment der KI-Software für die Automatisierung im B2B-Vertrieb. Kunden sind vor allem mittelständische Industrie- und Großhandelsunternehmen, aber auch Großunternehmen, in der DACH-Region und den USA.
Rechtsträger ist die Workist GmbH mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen hieß früher outsmart.ai.
Veränderliche Angaben (Standorte, Kundenzahlen, Integrationen, Finanzierung) gelten mit Stand: 14. Oktober 2026.
Die KI-Agenten von Workist bearbeiten Vorgänge im Vertriebsinnendienst vom Eingang einer E-Mail oder eines Anrufs bis zur Übernahme ins ERP-System. Sie erkennen Inhalte unabhängig von Sprache, Format und Layout und gleichen die Daten mit den Stammdaten des Kunden ab. Fälle, die die Agenten nicht eindeutig zuordnen können, legen sie Mitarbeitenden zur Prüfung vor, bevor die Daten übernommen werden.
Workist bietet Lösungen für die Auftragserfassung, Anfragen, Leistungsverzeichnisse und Auftragsverwaltung.
Workist umfasst fünf KI-Agenten:
Workist bietet mehr als 40 Integrationen, unter anderem für SAP, Microsoft Dynamics, Oracle NetSuite, Sage, Infor und Odoo. Weitere Systeme lassen sich über Schnittstellen wie REST-API, über EDI oder über Middleware wie Lobster und Seeburger anbinden.
Die Daten werden in der EU gehostet. Workist ist nach SOC 2 Type II zertifiziert und arbeitet DSGVO-konform; ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist verfügbar. Kundendaten fließen nicht in das Training externer KI-Modelle.
Workist richtet sich vor allem an Hersteller sowie an Großhändler aus dem B2B-Mittelstand. Branchenschwerpunkte sind die Lebensmittel-, Elektronik- und Kunststoffindustrie.
Mehr als 250 Unternehmen nutzen Workist, darunter ACO, Böllhoff, Brennenstuhl, Ledlenser, Primavera, Wero und Zentis.
Workist wurde 2019 in Berlin von Tim Wegner, Alexander Müller und Dr. Fabian Brosig gegründet, zunächst unter dem Namen outsmart.ai. Die drei Gründer hatten zuvor das Startup Minodes aufgebaut, das 2017 von Telefónica übernommen wurde.
2020 erhielt Workist eine Seed-Finanzierung unter Führung von 468 Capital, 2022 folgte eine Series A unter Führung von Earlybird. Im November 2023 wählte die WirtschaftsWoche Workist zum „Start-up der Woche“. Das Gründertrio führt das Unternehmen als Geschäftsführer.
Was macht Workist?
Workist entwickelt KI-Agenten für den Vertriebsinnendienst. Sie erfassen Bestellungen, Anfragen und Leistungsverzeichnisse aus E-Mails, Dokumenten und Anrufen, prüfen sie gegen die Stammdaten und übertragen sie ins ERP-System.
Wer hat Workist gegründet?
Tim Wegner, Alexander Müller und Dr. Fabian Brosig. Alle drei sind Geschäftsführer der Workist GmbH.
Wo hat Workist seinen Sitz?
In Berlin, Linienstraße 126.
Mit welchen ERP-Systemen arbeitet Workist?
Workist bietet mehr als 40 Integrationen, unter anderem für SAP, Microsoft Dynamics, Oracle NetSuite, Sage, Infor und Odoo. Weitere Systeme werden über Schnittstellen, EDI oder Middleware angebunden.
Wo speichert Workist Daten?
In der EU, u. a. in Rechenzentren in Frankfurt am Main.
Sind outsmart.ai und Workist dasselbe Unternehmen?
Ja, outsmart.ai ist der frühere Name der heutigen Workist GmbH.
Fakten geprüft von Workist GmbH · Zuletzt von einem Menschen geprüft: 14. Oktober 2026.
Angaben zu Kundenzahl, Standorten, Datenspeicherung, Gründung und Unternehmensgeschichte: Workist GmbH, Stand 14. Oktober 2026.